Alle Artikel mit dem Schlagwort: Martin Suter

3 Buchtipps zum Thema Demenz

Heute ist Weltalzheimertag. Weltweit wird heute mit vielen Aktionen und Veranstaltungen auf die Situation der an Demenz Erkrankten und ihrer Angehörigen aufmerksam gemacht. Ich habe drei sehr verschiedene Unterhaltsbücher herausgesucht, die sich mit dem Thema Demenz beschäftigen: ein Drama, einen Erfahrungsbericht und einen Krimi. Demenz ist mehr als starke Vergesslichkeit. Der Begriff beschreibt eine fortschreitend verlaufende Krankheit des Gehirns, welche die Fähigkeit des (Kurz- und Langzeit-) Gedächtnisses, des Denkens, der Orientierung, der Auffassung, des Rechnens, der Lernfähigkeit, der Sprache und des Sprechens sowie die Entscheidungsfähigkeit und die motorischen Fähigkeiten beeinträchtigt. Auch Stimmungsschwankungen, Verhaltensveränderungen (Essstörungen, Gereiztheit, Aggression etc.) und Antriebslosigkeit bis hin zum Verlust jeder Eigeninitiative sind nicht selten. Meist tritt die Erkrankung im fortgeschrittenen Alter (ab 80 Jahren) auf. Seltener sind auch Personen, die jünger als 50 Jahre alt sind, betroffen. Laut des Welt-Alzheimer-Berichtes erkrankte im Jahr 2015 weltweit alle 3,2 Sekunden ein Mensch an Demenz. Derzeit leben ca. 46,8 Millionen Menschen weltweit mit einer Demenzerkrankung. Allein in Deutschland wird bis zum Jahr 2050 die Anzahl der an Demenz erkrankten Personen auf voraussichtlich 3 Millionen …

Rezension #16: „Allmen und die Dahlien“ von Martin Suter

Bewertung: ♥♥♥ Inhalt: In Allmens 3. Fall geht es wieder einmal um die Wiederbeschaffung eines Kunstgegenstandes. Genauer gesagt: eines Bildes. Noch genauer gesagt: eines Bildes, in dessen Besitz die reiche Industrieerbin Dahlia Gutbauer offiziell nie war. Denn das Bild war das Geschenk eines Liebhaber, der es vor einigen Jahrzehnten stahl, um es ihr zu schenken. Nun wurde es Frau Gutbauer aus ihrer Hotelsuite, die sie als Dauergast bewohnt, entwendet. Da das Einschalten der Polizei unter diesen Umständen natürlich unmöglich ist, erhält Allmen den Auftrag, das Gemälde wiederzubeschaffen…

Rezension #14: „Allmen und die verschwundene Maria“ von Martin Suter

Bewertung: ♥♥ Inhalt: Suters 4. Roman um den Kunstkenner Johann Friedrich von Allmen setzt genau da an, wo sein 3. Buch endete: Allmens Haushälterin, bei Allmens 3. Fall wesentlichen Anteil an der Wiederbeschaffung des Dahlien-Gemäldes hatte, wurde entführt. Die Kidnapper fordern dasgerade erst wiederbschaffte Kunstwerk als Lösegeld. Dummerweise wurde dieses aber von der eigenwilligen Industrieerbin Dahlia Gutbauer, in deren Besitz es sich dank Allmen wieder befindet, mit Hilfe einer Schere „verändert“, wie diese es euphemistisch nennt … Meinung: Leider schließt Suter nicht nur inhaltlich sondern auch was das Niveau des Buches betrifft, unmittelbar an den 3. Allmen-Roman an. Es ist ähnlich ideenlos, wie der Vorgänger. So erfahren Allmen und Carlos z.B. in einem Kapitel, dass ein Teil des Gemäldes vermutlich im Hotelmüll landete, der aber an just jenem Morgen abgeholt wurde. Kurzerhand folgen sie dem Müllwagen (natürlich im dichten Berufsverkehr) bis zur Deponie… *gähn* Wem kommt das nicht bekannt?!