Alle Artikel mit dem Schlagwort: Deutscher Buchpreis 2014

persönliche Shortlist lesen #8 / Wochen-Index #6

Zum letzten Mal wird es heute eine Beitrag zu meiner persönlichen Shortlist geben. Die Bücher habe ich nun alle gelesen und rezensiert. Zusätzlich habe ich mir auch noch „Panischer Frühling“ von Gertrud Leutenegger vorgenommen, weil es von Anfang an ein Wackelkandidat war, bei dem es mich dann doch interessierte, wie es ist. Zwei Monate sind seit der Erstellung meiner persönlichen Shortlist vergangen. Was ich Euch noch schulde, ist ein Fazit. Hierzu werde ich Euch meine Shortlist-Bücher entsprechend meiner Bewertung ranken, so dass das Projekt so endet, wie es begann: mit einem Wochen-Index.

persönliche Shortlist lesen #7

Dies wird mein vorletzter Beitrag zu diesem Projekt sein. Schon morgen werde ich wahrscheinlich mit „Zwei Herren am Strand“ von Michael Köhlmeier den letzten Roman meiner persönlichen Shortlist beenden. In der nächsten Woche wird es dann noch einmal einen Rückblick über das gesamte Projekt geben. Damit ist dieses dann abgeschlossen. Aber keine Angst: das nächste Vorhaben ist schon geplant. An den Adventssonntagen wird es eine Leserunde zu „A Christmas Carol“ von Charles Dickens geben, zu der Ihr herzlich eingeladen seid. Am 30. November geht es los. Mehr Infos gibt es hier. Nun aber zu meinen Erfahrungen mit „Zwei Herren am Strand“: Auf dieses Buch habe ich mich im Vorfeld am meisten gefreut und es deswegen ganz bewusst bis zum Schluss aufgehoben. Ich fand es spannend, etwas über die beiden geschichtlichen Größen Churchill und Chaplin und die Freundschaft, die beide verband zu lesen. Da beide bereits früh sehr deutliche Hitler-Kritiker waren, haben mir einen spannenden Roman über die 20er und 30er Jahre versprochen. Beim Lesen wurde mir aber schnell klar, dass der Roman etwas anderes thematisierte, …

Rezension #38: „Panischer Frühling“ von Gertrud Leutenegger

Worum geht es? (Kurzbeschreibung des Verlags:) Ein Vulkanausbruch auf Island legt den europäischen Luftverkehr lahm, Zehntausende Menschen stranden an den Flughäfen. Während die Bilder der Aschewolke um die Welt gehen, steht über der Themse ein strahlend blauer Frühlingshimmel. Die Stadt wirkt wie abgeschnitten vom Rest der Welt. Auf der London Bridge begegnet die Erzählerin einem jungen Mann mit einem Feuermal im Gesicht. Jonathan verkauft die Obdachlosenzeitung. Er ist von der Südküste hierher geflüchtet, wo das Meer sich nimmt, was ihm nicht zusteht. Die beiden sind einander eigenartig vertraut. Sie teilen Verletzungen – den frühen Verlust des Vaters – und Hoffnungen, und allmählich, mit jedem Treffen ein wenig mehr, gehen die vergessenen Geheimnisse des einen in den anderen über. Dann aber verschwindet Jonathan ebenso plötzlich, wie sie einander begegnet sind, die Flugzeuge kehren zurück. Als der Frühling sich seinem Ende nähert, macht die Erzählerin sich auf die Suche, nach Jonathan, nach sich selbst. Ein zutiefst bewegender Roman über die eruptive Kraft der Erinnerung, die Suche nach der verlorenen Zeit. Über das Wiederfinden der eigenen Geschichte in einem anderen Menschen.

Persönliche Shortlist lesen #6

Mein wöchentlicher Beitrag zu meinem Projekt „Persönliche Shortlist lesen“ kommt diesmal mit zwei Tagen Verspätung. Die Bahn und ein paar private Verpflichtungen ließen es leider nicht zu, meinen gewohnten Blogplan einzuhalten. Eigentlich ist es aber auch gar nicht so schlimm, dass ich erst heute dazu komme, Euch von meinem Fortschritt zu berichten, denn bis gestern habe ich noch ein Buch gelesen, dass nicht auf meiner persönlichen Shortlist stand: „Panischer Frühling“ von Gertrud Leutenegger. Der Roman war zwar für den Deutschen Buchpreis 2014 nominiert und schaffte es sogar auf die offizielle Shortlist; auf meiner ganz persönlichen war er aber nicht. Nun wurde es aber auch für den Schweizer Buchpreis nominiert. Daher wurde ich dann doch neugierig auf den Roman, der auch auf meiner persönlichen Shortlist den Einzug nur knapp verpasste. Daher habe ich mein Projekt kurzerhand erweitert und „Panischer Frühling“ eingeschoben. Leider bestätigte sich mein erster Eindruck. „Panischer Frühling“ hätte tatsächlich keine Platz auf meiner persönlichen Shortlist verdient gehabt.  Alles in allem fand ich den Roman doch recht mittelmäßig. Meine ausführliche Rezension wird am Sonntag online …

Rezension #37: „Kastelau“ von Charles Lewinsky

Warum ich es gelesen habe? Auf das Buch aufmerksam wurde ich, weil es auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2014 stand. An der Leseprobe gefiel mir vor allem, der ungewöhnliche Erzählstil; denn die Geschichte wird ausschließlich an Hand von „Zeitdokumenten“, also Tagebucheinträgen, Interviews, Wochenschau-Berichten etc. erzählt. Das Buch wanderte also auf meine persönliche Shortlist. Nun habe ich es für mein Projekt „persönliche Shortlist lesen“ gelesen.

Rezension #35: „Pfaueninsel“ von Thomas Hettche

Warum ich es gelesen habe? Erstmals aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, als zum Deutschen Buchpreis 2014 auf die Longlist aufgenommen wurde. Der Auszug im Lesebuch zur Longlist, in dem die Königin auf der Pfauinsel einem Kleinwüchsigen begegnet und sich tierisch erschreckt, gefiel mir sehr gut. Ich nahm das Buch auf meine persönliche Shortlist auf. Für mein Projekt “persönliche Shortlist lesen” habe ich es nun gelesen.

persönliche Shortlist lesen #4

Aktuell lese ich kein Buch meiner persönlichen Shortlist. Das Projekt habe ich aber nicht gänzlich abgebrochen; es ruht lediglich. Dies hat nichts damit zu tun, dass mir mein Projekt zu langweilig oder anspruchsvoll oder so geworden wäre. Ich finde es immer noch sehr interessant und spannend, all diese tollen Bücher zu entdecken. Bis jetzt war auch noch kein echter „Schwächling“ dabei. Gerade mein letztes Buch „Pfaueninsel“ von Thomas Hettche hat wirklich ausgesprochen gut gefallen. Die Rezension wird am Freitag online gehen. Ich habe nur jetzt schon seit einiger Zeit, ein ebenfalls sehr interessantes Rezensionsexemplar hier liegen, bei dem die Frist langsam doch näherer rückt. Es handelt sich um „Besserland“ von Alexandra Friedmann. Bei diesem autobiografischen Debütroman geht es um einen russische Familie, die in den Westen auswandert. Das Buch ist sehr unterhaltsam und temporeich geschrieben. Einmal angefangen kann man es nur schwer aus der Hand legen. Daher denke ich, dass es nicht lange dauern wird, bis ich das 5. Buch meiner persönlichen Shortlist beginne. Übrigens lese ich selten mehr als einen Roman auf einmal. Wenn …

Rezension #34: „Der Allesforscher“ von Heinrich Steinfest

Warum ich es gelesen habe? Erstmals aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, als zum Deutschen Buchpreis 2014 auf die Longlist aufgenommen wurde. Der Auszug im Lesebuch zur Longlist gefiel mir sehr gut. Die darin beschriebene vollkommen absurde und skurrile Episode mit dem explodieren Wal begeisterte mich sehr. Ich nahm das Buch auf meine persönliche Shortlist auf. Für mein Projekt „persönliche Shortlist lesen“ habe ich es nun gelesen.