Rezension, Sonstiges
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Mein Kalender/Notizbuch-System von X17

Nach dem für mich passenden Kalender/Notizbuch-System habe ich lange gesucht und nicht nur die Erkenntnis gewonnen, dass ich für ein Bullet Journal zu unkreativ und faul bin. Mit X17 habe ich nun das passende Notizsystem gefunden.

Meine Suche nach dem passenden Kalender/Notizbuch-System

Nach dem für passenden Kalender/Notizbuch-System habe ich lange gesucht und etliche Varianten ausprobiert. Dabei habe ich zu meiner eigenen Überraschung feststellen müssen, dass digitale Versionen so gar nichts für mich ist. Ich dachte immer, besonders internetaffin zu sein; aber wenn es um Termine und Notizen geht, muss ich einfach ganz Oldschool von Hand auf Papier schreiben. So kann ich besser strukturieren und sortieren, ohne mich einem von außen vorgegebenen System unterwerfen zu müssen.

Eine Zeit lang habe ich diesen Moleskin Kalender/Notizbuch genutzt und an sich gute Erfahrungen damit gemacht. Dann aber kam zuerst mein Blog und danach mein Engagement in der SPD dazu und plötzlich trug ich zwei, zeitweise sogar drei Notizbücher – zusätzlich zum Kalender – mit mir herum. Das nervte, weil die Handtasche eigentlich immer voll war und mir trotzdem häufig das richtige Notizbuch fehlte. Ich war aus dem Moleskin herausgewachsen.

Daher habe ich mich im letzten Jahr einige Monate relativ erfolglos am Bullet Journal versucht. So hatte ich alles in einem Notizbuch. Leider war mir das Ganze aber zu chaotisch und diese ewige Umtragerei vom Quartal- in die Monats- in die Wochenplanung ging mir auf den Keks. Ich wurde schlampig. Als ich irgendwann einen Frisörtermin verpasste, weil ich meine Termine nicht mehr im Blick hatte, stand fest, dass ich eine andere Lösung brauchte.

Mein Kalender/Notizbuch-System von X17

Auf das Kalender/Notizbuch-System von X17 war ich schon früher gestoßen. Der Preis schreckte mich bis dato aber ab. Nun aber schien die Zeit reif zu sein, es doch einmal auszuprobieren. Wenn es mir tatsächlich einen Kalender und drei Notizbücher ersetzen konnte, war der Preis ja doch nicht mehr so dramatisch. Zudem meinte ich einige Vorteil gegenüber einem klassischen Bulletjournal erkannt zu haben.

Mittels Gummiringen kann man sich sein X17-Kalender/Notizbuch-System so zusammenstellen wie man es braucht.

Besonders begeistern konnte mich am X17-System, dass es aus einzelnen Heften besteht, die man sich individuell so zusammenstellen kann, wie man es braucht. Es gibt die verschiedensten Kalendarien – vom diversen Wochen- und Monatskalendern bis hin zum Lehrerkalender – und die unterschiedlichsten Notizhefte – sogar mit Notenlinien (nicht dass ich die bräuchte) – und Register. Außerdem kann man z.B. Haushalts- und Fahrtenbücher sowie Taschen für Visitenkarten und anderen Kram kaufen. Mittels Gummiringen werden die einzelnen Heften dann nach eigenem Gusto in der Hülle befestigen. Zusätzlich gibt es Lesebändchen, Stiftschlaufen und Klemmen.

Entschieden habe ich mich dann für das Format A 5, weil es einerseits klein genug ist, um es immer dabeihaben zu können, und andererseits groß genug ist, um auch komplexere Dinge festhalten zu können.

Als Kalendarium nutze ich den „Wochenkalender links“. Er bietet für jede Woche eine Doppelseite. Geliefert wird er in zwei Heften – Januar bis Juni und Juli bis Dezember. Wie der Name schon sagt, befindet sich der Kalender auf der linke Seite. Die einzelnen Wochentage sind untereinander angeordnet. Besonders gut finde ich dabei, dass für Samstag und Sonntag genauso viel Platz besteht wie für die Wochentage.
Die rechte Seite ist liniert und bietet Platz für Notizen. Hier führe ich meine ToDo-Liste. Die drei Kästchen zu Beginn jeder Zeile können gut zum Priorisieren und Abhaken der einzelnen Aufgaben genutzt werden. (Wie ich das mache, werde ich später erklären.)

 

Der Kalendarium „Wochenkalender links“ von X17 bietet eine volle Seite für meine ToDo-Liste.

Zusätzlich ist mein X17 noch mit zwei Notizheften mit gepunkteten Linien ausgerüstet. Eines nutze ich zum Sammeln und Ausarbeiten von Blogideen; das andere für Mitschriften aus Vorstandssitzungen. Für mich funktionieren die gepunkteten Hefte am besten, weil sie Orientierung bieten; man aber trotzdem kreativ sein und Sketchen kann. Dank der farbigen Lesebändchen und der nummerierten Seiten behalte ich den Überblick. Ist ein Heft voll, kann ich nur dieses austauschen. Die restlichen Notizen, ToDo-Listen etc. können weitergenutzt werden. So ist mein X17 um einiges übersichtlicher und praktischer, als es mein Bullet Journal war.

Für Kalender und ToDo-Listen nutze ich einige Symbole. Außerdem unterscheide ich bei den Terminen farblich (mit Textmarkern – verschiedene farbige Stifte sind mir für schnelle Notizen unterwegs zu umständlich) zwischen Beruf, SPD und Blog. In der Legende auf der ersten Seite meines X17 sieht das dann so aus:

Ein Farbsystem und eine Hand voll Symbole erleichtern mir das Strukturieren meines Kalenders und der dazugehörigen Notizhefte.

Außerdem verweise ich gelegentlich aus dem Kalender in eines meiner Notizbücher. Dazu mache ich einen kleinen Pfeile zur umkreisten Seitenzahl des jeweiligen Notizbuchs.

 

„Ist ja alles schon und gut, Kerstin, aber das konnte mein alter Filofax auch alles bieten.“ werdet Ihr jetzt vielleicht denken.

Und natürlich habt ihr dabei grundsätzlich recht. Aber der entscheidende Vorteil meines X17 besteht für mich darin, dass ich bei diesem dank des Heftesystems nicht die ewig störenden Ringe in der Mitte jeder Doppelseite habe. So kann ich diese wirklich voll nutzen, ohne mir halb das Handgelenk bei dem Versuch, möglich nah an den Rand zu schreiben, zu brechen.

Wie behaltet Ihr den Überblick über Eure Termine und Notizen?

Dieser Artikel gibt ausschließlich meine eigene Meinung wieder und wurde von X17 weder in Auftrag gegeben noch entlohnt.

Kalender/Notizbuch-System von X17

Kalender/Notizbuch-System von X17
7.84

Flexibilität

8/10

    Individualisierbarkeit

    8/10

      Alltagstauglichkeit

      10/10

        Preis

        5/10

          Qualität

          9/10

            3 Kommentare

            1. Das ist ja ein echt flexibles System. Ich bin mittlerweile ganz auf die digitale Version umgestiegen was den Kalender angeht.
              Allerdings habe ich meist ein Notizheft in der Tasche.
              Viele Grüße
              Silvia

            2. Ich bin mit meinem Bullet Journal absolut zufrieden. Ich schreibe fast alles in den Kalender. Allerdings nutze ich für unterwegs oft den Internetkalender. Denn spontane Termine sind da sicher untergebracht. Notizen und was mir wichtig ist, landet in meinem BJ.
              Dein Kalender ist für dich bestimmt perfekt, für mich, wäre er im Weg. Meine Taschen sind einfach nicht groß genug einen kompletten Kalender mit zu schleppen.
              Sieht aber toll aus.
              Liebe Grüße
              Andrea

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