Uncategorized
Kommentare 26

Kommentar, bitte – oder: Unterstützt Euch!

Scheibe-1

Kommentar, bitte

Vor knapp 10 Tagen begann auf Twitter eine sehr interessante Diskussion um die Kommentare zu Blogbeiträgen. Es war bestimmt weder die erste noch die letzte Unterhaltung dieser Art. Für mich war es aber die erste, der ich bewusst folgte, mich selbst einbrachte und lehrreiche Dinge dabei erfuhr.

Den Stein ins Rollen brachte die liebe Lotta, die sich darüber beschwerte, keinen Kommentar zu ihrem neusten Blogpost bekommen zu haben. Schnell fanden sich andere mit ähnlichen Schwierigkeit. Manch einer war aber auch selbstkritisch genug, um sich diesbezüglich an die eigene Nase zu packen, wie z.B. Alex von readpack:

Das geht mir genauso. Schade daran ist nur, dass ich den Blog ja eigentlich begann, um mich mit anderen über gelesene Bücher und meine Leseerfahrung auszutauschen. Nur darauf zu warten, dass jemand von alleine zu mir auf den Blog findet und dann auch noch kommentiert, ist wahrscheinlich etwas naiv. Dank kleiner Tools, weiß ich ziemlich genau, dass ich gelesen werden. Nur kommt eben kein Austausch zu Stande. Hier muss wohl wirklich etwas aktiver werden.

Glücklicherweise gab es auch hierzu gleich ein paar Anregungen:

Aber auch zur Benutzerfreundlichkeit gab es einiges zu sagen:  

  Und dann wäre da noch das Problem, dass man manchmal einfach nicht weiß, was man nun dazu sagen soll:

 

12 gute Vorsätze

Mich machte das alles sehr nachdenklich. Schnell gelobte ich Besserung. Meine guten Vorsätze, bei denen auch weitere Aspekte einflossen, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Ich werde Spaß am Lesen und Bloggen haben.
  2. Ich werde authentisch bleiben.
  3. Ich werde den Publikationsplan einhalten.
  4. Ich werde nach Möglichkeit konkrete Kommentier-Fragen stellen.
  5. Ich werde auf Kommentare zu meinen Beiträgen antworten.
  6. Ich werde einen „Gefällt mir“-Button anbieten.
  7. Ich werde auf eine gute Bedienbarkeit der mobile Version Deines Blogs einschl. aller Funktionen, wie z.B. Captcha achten.
  8. Ich werde mich an interessanten (Buch-)Bloggeraktionen beteiligen.
  9. Ich werde auf meinem Blog Gastbeiträgen anbieten und selbst welche für andere Blogs verfassen.
  10. Ich werde bei deinen Mitbloggern kommentieren.
  11. Ich werde Beiträge meiner Mitblogger, die mir gut gefielen, teilen.
  12. Ich werde bei der Absage von Rezensionsanfragen möglichst auf andere Blogger verweisen.

Unterstützt Euch

Einen Teil davon habe ich schon immer beachtet; manches aber habe ich neu eingeführt, z.B. die „Mag ich“-Herzchen, die zu meiner großen Freude schnell angenommen und genutzt wurden. Auch habe ich in den vergangenen 1,5 Woche mehr kommentiert und konnte schon Gegenbesuche verzeichnen, die auch hier einen netten Kommentar daließen. Es schön zu sehen, wie mein Blog langsam lebendig wird. Ich bin wohl auf einem guten Weg. Das Schlusswort überlasse ich Mara, die diesen schönen wie wahren Satz twitterte:

Über den Diskussionen um Tobis Toplist und die Kritik an Rezensionsexemplarjägern verliert man schnell das wesentliche aus dem Auge: Eigentlich geht es uns doch um einen Austausch von Leseerfahrungen und Buchtipss. Konkurrenzdenken führt da schnell in die Sackgasse. Ein echter Austausch funktioniert nur im Miteinander!


 Umsetzung meiner guten Vorsätze:

Kommentier-Fragen: Was haltet Ihr von meinen Vorsätzen? Habe ich noch etwas vergessen? Möchte sich vielleicht sogar jemand anschließen?

Verweis auf weiteren Beitrag: Bereits im vergangenen Jahr schrieb Stefanie Leo einen tollen Beitrag zum gleichen Thema: „Auf ein Wort: Applaus für Bloggerseelen“

Auch schön und noch dazu mit Zahlen belegt ist der Beitrag von Lidstar: „Blogger united: Blogger im Kontakt untereinander“.

26 Kommentare

  1. Jetzt kann ich gar nicht kommentieren, ohne, dass das so wirkt, als ob ich nur kommentieren würde, um gleich deine Tipps zu befolgen 😉

    Aber – du hast schon Recht damit. Ich bin auch immer traurig, dass ich relativ wenige Kommentare erhalte, aber schreibe selber relativ wenige Kommentare. Ein Teufelskreis.

    Und warum ich eigentlich Kommentieren wollte – was ist denn die Herzchenfunktion für eine Funktion? Also, wie funktioniert die? Ich hatte mal überlegt, ob ich einen „Gefällt mir“-Button von Facebook einbauen soll, aber ich verstehe auch, dass da Menschen nicht draufklicken möchten, weil Facebook dann noch mehr Daten von ihnen besitzt.

    Oh – und weil du nach Tipps gefragt hast: Ich find es immer gut, wenn man Kommentare abonnieren kann. Damit ich benachrichtigt werde, wenn jemand anderes auf deinen Beitrag reagiert bzw. vielleicht sogar auf meinen Kommentar antwortet. Das hab ich jetzt gerade nicht gesehen.

  2. Kerstin Scheuer sagt

    Hallo Marina,

    schön, dass Du Dich meldest. Ich denke, in diesem Punkt geht es vielen von uns ähnlich.

    Das mit den Herzchen ist eine „Gefällt mir“-Funktion, die unabhängig von Facebook funktioniert. Ich habe lange nach dem Plugin suchen müssen; wollte aber bewusst etwas ohne Facebook, weil ich selbst auch gar nicht da angemeldet bin.
    Das ist jetzt nur blogintern als schnelles Feedback.

    Das mit dem Kommentarbo ist eine sehr guter Vorschlag. Das werde ich in der nächsten Blog-Bastelstunde mal in Angriff nehmen.

  3. Kommentieren bringt absolut gar nichts. Ich habe ein paar Wochen lang wirklich sehr intensiv kommentiert, danach überhaupt nicht mehr. Es gab keinen Unterschied, nicht in der Besucherzahl und auch nicht bei den Kommentaren. Die meisten Blogger freuen sich über Kommentare, anworten auf ihrem eigenen Blog und fertig. Ein paar Blogger kommentieren ganz freundlich zurück, aber sie sind leider extrem selten.
    Lg Lara

    • Kerstin Scheuer sagt

      Hallo Lara,

      es tut mir leid, dass Du diese Erfahrung machen musstest. Aber es zeigt mir auch irgendwie, dass ich Recht habe.
      Denn würden alle das Feedback geben, dass sie sich selbst auch wünschen, würde die Richtung ja stimmen.

      Ich denke aber auch, dass es eine Kombination aus mehreren Dingen ist, die einen Blog „lebendig“ machen. Kommentieren auf anderen Blogs allein hilft sicher nicht. Da spielen auch Design, Inhalte, etc. eine Rolle. Ich schätze, es ist ein komplexes Wechselspiel aus so vielen Faktoren, dass es schwer da den einen Grund herauszufiltern.

      Alles Liebe.
      Kerstin

  4. ich finde es sehr gut, dass du diesen Beitrag verfasst hast und gebe dir in allem recht!
    Als Blogger ist es immer wieder schön, wenn man einen Kommentar auf seinem Blog findet. Der kann die eigene Meinung bestärken, aber sich auch gerne mal kritisch damit auseinandersetzen. Auch ein kurzer Gruß ist willkommen, so dass man weiß, dass man wahrgenommen wurde.
    Aber, wie sagt man so schön: Von nichts kommt nichts. 😉
    Ich werde mich auch mal mehr bemühen gelesene Blogeinträge zu kommentieren.

    Ich würde manchmal auch liebend gerne einfach nur einen ‚gefällt mir‘ Hinweis auf einem Blog hinterlassen, dass scheitert aber – bei mir zumindest – meistens daran, dass es zB bei WordPress zwar einen solchen Button gibt, ich mich aber mit dem Blogger-Blog nicht einloggen kann.
    Das mit dem ‚Mag ich‘ Herzchen kenne ich noch nicht, werde es mir aber mal anschauen.

    Liebe Grüße.
    Lauretta

    • Kerstin Scheuer sagt

      Ja, das Problem mit einloggen kenne ich gut. Das hielt mich auch schon öfter davon ab.

      Übrigens habe ich bei Blogspot öfter sogar beim Kommentieren das gleiche Problem, wenn ich mich mit Name/URL anmelden will. Das geht auch nicht immer.

      Die „Mag ich“-Herzchen hab ich so getauft. Den Text neben dem Herz kann man bei diesem Plugin selbst eingeben. Ich wollte mit Absicht kein „Gefällt mir“, damit man es nicht mit Facebook verwechselt.
      Ich habe so ähnliche Button aber auch schon bei Blogspot-Blogs gesehen…
      Es ist eine schöne Art, zu zeigen, dass einem der Beitrag gefällt, ohne viele Worte verlieren zu müssen.

      Alles Liebe.
      Kerstin

  5. Man kann nicht nicht kommentieren – nach diesem Blogeintrag! Es wäre schön und wünsch es allen Boggern, die doch eher über eine Kommentarwüste klagen. Ich würde es dir (und mir wünschen)! Grüße und mach weiter so, ich lese dich, auch wenn ich nicht kommentiere…

  6. Hallo Kerstin,

    das mit den Kommentaren ist so eine Sache. Bei Blogs gilt: Content ist King. Und gerade da liegt die Schwierigkeit bei Buchblogs. Ich merke, dass sehr viele Rezensionen zu Bücher erscheinen, die mich aktuell kaum interessieren. Dann ist auch die Motivation klein dazu etwas zu schreiben. Vielleicht geht es vielen so, denn die Auswahl an Bücher ist ja einfach unermesslich und da eine Schnittmenge zu finden entsprechend schwer.

    Ich habe bei einigen Blogs aus anderen Genres gemerkt, dass Beiträge, die die Masse interessieren auch viele Kommentare bringen. Aber das bedeutet ja dann, dass man anfängt für andere zu bloggen und das ist aus meiner Sicht nur begrenzt sinnvoll. Klar sucht man sich Themen und Bücher aus, die für andere interessant sein können, aber primär blogge ich frei darüber, was mich interessiert und gerade beschäftigt.

    Glaube auch, dass deshalb Beiträge über das Bloggen selbst (z.B. Geld verdienen mit dem Blog) deshalb für so viel Diskussion sorgen, weil sie eben jeden betreffen und das ein Thema ist, das jeden irgendwie auch interessiert (in die eine oder andere Richtung).

    Liebe Grüße
    Tobi

    • Kerstin Scheuer sagt

      Hmm, heißt das nun, dass ich nur Bücher lese, die keinen interessieren? – Das glaube ich nicht. So seltsam ist mein Geschmack nun auch wieder nicht, denke ich.

      Ich glaube eher, dass es einfach schwer ist, eine Rezension zu kommentieren. Da muss man das Buch schon selbst gelesen haben.
      Ist man der Meinung des Rezensenten freut man sich vielleicht, dass dieser so treffende Worte dafür fand. Ich schreibe dann aber eigentlich nie einen Kommentar.
      Hatte man einen anderen Eindruck von dem Buch, könnte man das zwar schreiben, aber wer möchte schon so ein Miesepeter sein. Außerdem scheuen viele vermutlich einfach eine öffentliche Diskussion.

      Ich habe noch nie ein Buch danach ausgesucht, ob es hier gut ankommen könnte oder nicht. Ich lese, worauf ich Lust habe und möchte meine Lesefremde hier weitergeben.
      Neulich wurde ich bei einem Parteitreffen von einer stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden angesprochen, die sich wegen meiner positiven Rezensionen nun den ersten Flavia de Luce-Band gekauft hatte. Sie war wohl schon öfter hier, aber eben nur stille Leserin. Das sind doch die Momente, um die es geht, oder?

      Mir geht es nur darum, dass wir Buchblogger uns nicht auch noch als Konkurrenten sehen sollten. Natürlich muss man seine eigene Ecke irgendwie finden. Aber deswegen kann ich doch trotzdem andere Blogger, die ich gut finde, unterstützen und auf tolle Beiträge, Aktionen und ähnliches hinweisen. Und auch ein „Gut gemacht“ von Zeit zu Zeit tut gar nicht weh. Ich habe probiert. 😉

  7. Hallo Kerstin,

    es ist wirklich nicht immer einfach, etwas zu einem Blogpost zu sagen. Konkrete Fragen sind dabei durchaus hilfreich. Ich hab selber gemerkt, dass dann mehr kommentiert wird. Und gar nicht mal unbedingt als Antwort auf meine Frage – lustigerweise und das ist gut so. Vielleicht ist so eine Frage einfach das Signal: „Hey du, ich interessier mich für dich, für deine Meinung.“ Denn bei manchen Posts hatte ich tatsächlich schon das Gefühl, dass die Blogger froh sind, wenn sich niemand meldet.

    Sehr wichtig finde ich persönlich auch, dann auf die Kommentare zu antworten. Daraus entsteht zwar nur selten eine Diskussion. Aber die Zeit sollte man sich nehmen. Allerdings gibt es da sicher auch eine Grenze: ab einem gewissen Punkt schafft man es einfach nicht mehr und es kann dann doch einmal ein wenig dauern, bis die Antwort erscheint.
    Und da sind wir schon bei den Blogaktionen. Da gibt es tolle, aber es ist zeitlich wirklich heftig aufwendig. Sie sind eine gute Möglichkeit, andere Blogger kennenzulernen – besonders die, die den gleichen Büchergeschmack haben (keine Sorge Kerstin, Du bist mit Deinem Büchergeschmack bestimmt nicht alleine, manchmal muss man einfach ein bisschen länger suchen).
    Apropos Aktionen: Am 1. Mai ist der 3. Blogger Kommentiertag https://www.facebook.com/events/1017921798236221/. Ich hab zwar keine Erfahrungen mit der Veranstaltungen, aber es klingt sehr spannend. Vielleicht lesen wir uns da?

    Herzlichen Gruß und ein schönes Wochenende
    Anna

    • Kerstin Scheuer sagt

      Hallo Anna,

      ich selbst finde Kommentierfragen als Blogbesucher auch immer sehr hilfreich. Ich zähle ja grundsätzlich eher zur (seltenen?) Sorte Mensch, die nach dem Motto lebt: „Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal den Mund halten.“. Kommentierfragen sind da schon gut, weil man dann merkt, dass man eben doch etwas zu sagen hat.

      Gut, dass Du mich an den Blogger Kommentiert erinnerst. Auf die Aktion bin ich auch schon gestoßen und habe mich angemeldet. Ich hoffe, dort findet man ein paar interessante Blogs – müssten auch nicht zwangsläufig Buchblogs sein, finde ich. Überhaupt wird, was das angeht, zu wenig über den Tellerrand geschaut, finde ich. Wieso nicht mal mit Blogs zusammenarbeiten, die über ganz andere Dinge schreiben?! Bücher sind so vielfältig; da findet sich zu fast allem irgendwo ein Schnittpunkt.

      Alles Liebe.
      Kerstin

  8. „Eigentlich geht es uns doch um einen Austausch von Leseerfahrungen und Buchtipss. Konkurrenzdenken führt da schnell in die Sackgasse. Ein echter Austausch funktioniert nur im Miteinander!“ Genau das ist es, was ich an unserer kleinen Lesenacht (#lbln) gerade so schätze. Dort lernt man Blogs und Blogger völlig natürlich kennen und hat dann auch – so wie ich gerade – einen ganz anderen Bezug zu einem Beitrag.

    Liebe #Lesenacht-Grüße
    Michael

    • Kerstin Scheuer sagt

      Solche Aktionen sind wirklich toll! Schön, dass Lotta sich die Mühe macht. Das stimmt.

      Das BookUp in Frankfurt, auf dem ich war, war auch ein super Erfahrung. Endlich habe ich die Gesichter der Menschen hinter den Blogs kennengelernt.

  9. Huhu,

    haha wie passend, dass ich auf den Beitrag am Bloggerkommentiertag gestoßen bin :D.

    Ich finde solche Tage gut, weil sie das in Erinnerung rufen, wie wichtig es ist, auch mal ein Kommentar dazulassen und nicht nur still zu lesen. Aber irgendwie ist es auch schade, dass es solche Tage überhaupt braucht. Ich habe selber oft keine oder wenige Kommentare und würde mich sehr freuen, wenn etwas mehr Leben unter meinen Beiträgen wär. Aber eben, man muss eben auch selber etwa dafür tun, und ich mekre selbst, wenn ich mir nicht bewusst einen Tag in der Woche einplane, wo ich stöbern geh und mir vornheme zu kommentieren, wird es nichts. Ich weiß nicht mal warum. Und die Sache mit den Kommentierfragen ist eine gute Idee. ich selbst mag das sehr auf anderen Blogs, weil es eben hilft, einen Kommentar zu verfassen. Wie du sagst, weiß man ja manchmal einfach nicht, was man schreiben soll. Gefällt mirs sind aber auch immer schön, hab leider selber keinen Button, weiß gar nicht, wo ich den herbekomme :D.

    Danke für den Beitrag, die Diskussion ging leider voll an mir vorbei, weil ich selten auf Twitter war in letzter Zeit.

    glg Franzi

    • Kerstin Scheuer sagt

      Ja, ich finde solche Aktionen auch immer wieder schön, weil man so auch immer wieder auf neue tolle Blogs stößt.

      Der „Mag ich“-Button ist ein Plugin bei WordPress.

  10. Ja, das mit dem Kommentieren ist so eine Sache, bei der ich leider auch immer wieder sehr faul bin, auch wenn ich schon gerne öfter bei anderen Kommentieren möchte. :( Und dann liegt es noch nicht unbedingt nur an dem Inhalt, sondern auch noch, dass ich abends nach der Arbeit meist nur kurz Zeit habe um zu schauen, was es neues gibt… Kommentieren ist oft nicht drin. Aber, daher haben wir heute ja den Blogger Kommentiert und da bin ich jetzt fleißig dabei was zu schreiben und neue Blogs kennenzulernen, wie z.B. deinen. :) Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße
    Anne Catbooks

    • Kerstin Scheuer sagt

      Ich habe es mir zwischenzeitlich angewöhnt, montags und freitags regelmäßig zu kommentieren. Wenn man da eine Routine entwickelt, klappt das Kommentieren ganz gut.

  11. Hallo Kerstin,

    ich habe eure Diskussion über Twitter verfolgt und ich versuche ab heute mich auch mehr auf anderen Blogs einzubringen. Denn oft ist es wirklich so, dass einfach die Zeit fehlt. Wobei ja ein Kommentar eigentlich nicht viel Zeit kostet. Deswegen finde ich diesen Blogbeitrag echt klasse. Ich werde mich auch immer wieder selber daran erinnern kommentieren zu wollen. Oft lese ich zwar die Beiträge, aber wenn es dann ans kommentieren geht fallen mir schon wieder 10 andere Dinge ein, welche ich ja auch noch erledigen wollten und schon wird die Seite wieder zu geklappt und eine neue aufgemacht, ohne einen Kommentar hinterlassen zu haben.

    Liebe Grüße
    Corinna

    • Kerstin Scheuer sagt

      Wenn man da eine Routine entwickelt, und z.B. einen ganz bestimmten Tag zum Kommentiertag macht, geht das eigentlich ganz gut, finde ich. Ich merke da auch wirklich einen Effekt bei meinem Bog. Der ist seitdem viel lebendiger.

  12. Pingback: Monatsrückblick #9: April 2015 | so many books - so little time

  13. Pingback: Blog’n’Roll: 22 tolle Literaturblogs

  14. Liebe Kerstin,

    vielen Dank für den Denkanstoß. Ich kommentiere wahrscheinlich auch einfach viel zu wenig. Manchmal auch, weil ich noch zehn Mal hin- und herüberlege, ob ich Sätze denn wirklich so schreiben kann. *seufz* Aber das ist wohl ein persönliches Ding.

    Ich freue mich sehr über Kommentare. Manchmal allerdings auch nicht. Ich habe erst letztens gemerkt, dass ich auf einen Kommentar zu einer Rezension sehr schnippisch reagiert habe. Da wollte eine Schülerin das Ende eines Romans für ein Referat wissen, uppps… War für mich irgendwie ein No-Go und ich habe ihr dann mal kurz verbal ein paar literaturwissenschaftliche Publikationen um die Ohren gehauen, was ihr (10. Klasse) wahrscheinlich null geholfen hat.

    Also um Tobias Worte mal umzudrehen: Nö, Content ist halt nicht immer King. Nette Kommunikation aber schon. Und Kommentare auch. Merk‘ ich mir. :)

    Ganz liebe Grüße,
    eva

    • Kerstin Scheuer sagt

      Hallo Eva,

      ich verstehe, dass Du bei der Formulierung lange überlegst. Immerhin will man ja auch nicht missverstanden werden.
      Ich freue mich aber genauso über ein schlichtes: „Toller Beitrag.“ oder dergleichen.

      Dass Du bei so einem Kommentar etwas schnippisch wirst, ist doch normal. Ich finde nicht, dass man immer „brav“ sein muss, um es allen Recht zu machen. Höflich schon, aber man kann ruhig auch mal Grenzen deutlich machen.

      Alles Liebe.
      Kerstin.

  15. Pingback: Monatsrückblick April | Sommermädchenswelt

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.