5 Herzchen, Fantasy, Rezension
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Rezension #18: „Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben“ von George R. R. Martin

Bewertung: ♥♥♥♥♥

Inhalt:

Es handelt sich um einen Band mit drei Kurzgeschichten, die aufeinander aufbauen. Zeitlich sind die Ereignisse etwa 100 Jahre vor der Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ angesiedelt. Hauptfigur ist Dunk, der als Waisenjunge aus Flohloch von einem Heckenritter als Knappen aufgenommen wird und kurz vor dessen Tod selbst zum Ritter geschlagen wird. Der Sammelband erzählt seine Abenteuer, der auf ebenfalls als Heckenritter durch Westeros ziehend erlebt. An seiner Seite ist „Ei“ ein kahlköpfiger Junge edler Abstammung, der ihm als Knappe dient.

Meinung:

In typischer Martin-Marnier wird auch hier viel gekämpft und intregiert. Es sind allerdings keine großen Schlachten, die ausgetragen werden, sondern Turniere und Gottesurteile, in denen tjostiert und gefochten wird.
Was die Komplexilität angeht, kommt dieses Buch natürlich nicht an „Das Lied von Eis und Feuer“ heran, indem ein Ereignis meist aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben wird und der Leser meist mehr weiß, als die handelnden Personen. Dennoch ist es spannend und unterhaltsam geschrieben. Um die Wartezeit auf das nächste Buch zu „Das Lied von Eis und Feuer“ zu verkürzen, ist es bestens geeignet. Sogar eine dieser starken, unabhängigen und selbstbewussten Frauenfiguren, die ich bei Martin so schätze, ist in einer der drei Geschichten zu finden.

Das Ende der dritten Geschichte ist zudem so offen gehalten, dass Anlass zur Hoffnung besteht, dass wir noch weitere Abenteuer von Dunk und Ei lesen werden.

Allen Fans von „Das Lied von Eis und Feuer“ kann ich diese Buch nur wärmstens empfehlen. Ich fand es wirklich toll, endlich wieder zurück in Westeros zu sein. Auch spielt das Buch während des Sommers, so dass es prima zum aktuellen Traumwetter passt.

Die Geschichten von Dunk und Ei gibt es übrigens auch als Grafic Novel.

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