Lieblingsleseplatz
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Lieblingsleseplatz #10: Jennifer Hilgert

Ihr neustes Buch „VOLL-VER-DICHTET – 66 Kurze“ habe ich Euch bereits vorgestellt. (Die Rezension findet Ihr >>hier<<.) Heute erfahrt Ihr nun noch, wo Jennifer Hilgert am liebsten liest.

Der Kontakt zu Jennifer kam über Twitter zu Stande, wo ich sie zu dieser Serie einlud. Ihre Zusage kam prompt und war mit einer sehr lieben Rezensionsanfrage verbunden, der ich trotz meiner Skepsis gegenüber Lyrik nicht widerstehen konnte. Zum Glück! Denn das Buch gefiel mir so gut, dass ich sofort beschloss, auch Euch in den Genuss kommen zu lassen. „VOLL-VER-DICHTET“ ist eines der Bücher, die ich im Rahmen der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ zum Welttag des Buches (23.4.15) verlosen werde.

Der im Selbstverlag erschienene Gedichtband ist bereits die zweite Veröffentlichung der in Kalifornien lebenden Germanistin. Ihren Arbeitsprozess kann man auf ihrem Blog „Schriftverkehr“ mitverfolgen. Auch ihren Youtube-Kanal „Lyrik für die Ohren“ kann ich empfehlen.

Hier liest Jennifer Hilgert am liebsten:

Wo liest Du am liebsten? Warum?

Jennifer: Ich muss wirklich gestehen, dass ich seit letztem Jahr erst wieder so richtig unter die Lesenden gegangen bin. Es gab und gibt einfach Zeiten in meinem Leben, da lese ich nicht außerordentlich viel, eher zu Recherchezwecken, weil ich mich eher der Entstehung von Büchern verschrieben habe.

Durch eine Lesechallenge auf Facebook, inszeniert von „Büchertraum“, hat es mich Anfang an diesen Jahres dann erst recht gepackt.

Am liebsten lese ich im Bett. Hier kann ich mich in den Schlaf und wieder aus ihm heraus lesen.  Außerdem ist das Bett so gemütlich. B_2UQDEWEAAI4bw
Der Dolores Park ist auch ein hübsches Fleckchen Erde mitten in der Stadt, und da hier ganz viel die Sonne lacht, lasse ich meinen Schreiballtag auch gerne dort ausklingen. Lesen im Freien fährt mich wieder runter. Besonders nachdem ich mich in Rage geschrieben habe.

Welches Format (eBook, Hardware, Taschenbuch) bevorzugst Du? Warum?

Jennifer: Mir ist alles Geschriebene gut und recht, weil alle Formate ihre Daseinsberechtigung haben.
Besonders das eBook ist für Reisende eine gute Alternative zu einem schweren Wälzer.

Ich bevorzuge aber Hardcover und Taschenbücher. Über Bücher im Regal geht nichts. Außerdem sehe ich sie als Dekoration, nachdem ich sie gelesen habe und der Besuch in einem Buchladen gehört für mich zur Vorbereitung dazu.

Was gehört für Dich zur perfekten Lesezeit hinzu (z.B. Tee, Kekse etc.)?

Jennifer: Das Buch reicht mir völlig. Am Morgen ist es aber automatisch die Tasse Kaffee, die früher oder später bereit steht und im Park gehört dann auch noch die Picknickdecke für mich dazu.

Muss es bei Dir ganz still sein, wenn Du liest oder läuft bei Dir im Hintergrund Musik oder sogar der Fernseher?

Jennifer: Ich bin selbst gerne laut, also muss es nicht ganz still sein.
Ich mag es, wenn Menschen um mich herum die Stimmung beleben oder Wasch- und Spülmaschine für mich arbeiten. Wir wohnen an einer Hauptverkehrsader, da bleibt der Straßenlärm nicht aus.
Ich kann mich aber gut konzentrieren und Umgebungsgeräusche filtern.

Trotzdem: Gezielt Fernseher oder Anlage einschalten bevor ich lese, muss nicht unbedingt sein.

Erzähl noch ein bisschen von Dir:

10846410_756906981050075_903541304570669725_nJennifer: Ich bin ein neugieriger Mensch, der sich selten festlegen will. Das fächert mein Interesse in ein breites Spektrum und macht mich zur Parallelleserin.

Ich habe momentan zwei Bücher auf meinem Nachttisch: „Fear and Loathing in Las Vegas“ von Hunter S. Thompson und „Der Emotionscode“ von Bradley Nelson. Ersteres lese ich auf englisch, was Sinn macht, nachdem ich mich mit dem Gonzo Journalismus beschäftige und der Film wohl eine prägende Jugenderfahrung war und das zweite ist ein Selbsthilfessachbuch, ein Geschenk meiner Schwiegermutter, das sich mit der Bewältigung von festsitzenden, negativen Emotionen beschäftigt und wie sich diese lösen lassen.

„The Outlaw Bible of american poetry“ herausgegeben von Alan Kaufman wartet in meinem Rucksack, der fertig gepackt bereitsteht, auf mich, wenn es mich nach Draußen zieht.

Oh, und eines liegt in unserem Lesekorb im Badezimmer. „Game of Thrones“. Georg R.R. Martin entlarvt mich wohl jetzt auch noch als Toilettenleserin 😉

Vielen Dank für diesen interessanten Einblick, liebe Jennifer!

Tipp: Wer Jennifer Hilgert noch besser kennen lernen möchte, findet auch bei Clue Writing ein Interview mit ihr: >>klick<<

Mitmachen:  >>Fragebogen<<

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