5 Herzchen, Krimi, Rezension
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Rezension #9: „Flavia de Luce 3 – Halunken, Tod und Teufel“ von Alan Bradley

Bewertung: ♥♥♥♥♥

Inhalt:

In Flavias drittem Fall dreht sich alles um den brutalen Überfall einer Zigeunerin, die ihr Geld durch Wahrsagerei verdient, sowie um den Mord eines kleinen zwielichtigen Halunkens, den Flavia kurz zuvor noch des Nachts im eigenen Kaminzimmer antraf.
Der Krimi beginnt mit einem Jahrmarkt in Bishpo´s Lacey, auf dem sich Flavia die Zukunft vorhersagen lässt und dabei auf die gewohnt abenteuerlich-unbeabsichtgte Weise das Zelt der Wahrsagerin in Flammen aufgeht. Flavia bietet der Zigeunerin daraufhin an, auf den Land ihres Familiensitzes zu übernachten und ist damit schon mittendrin im nächsten Abenteuer.

Meinung:

Flavia de Luce ist eine der ungewöhnlichsten „Ermittlerinnnen“, die ich kenne. Mit ihren 11 Jahren und ihrer Liebe zur Chemie – insbesondere zu Giften – ist sie ein überaschend erfrischende Protagonistin, die sich in absolut keine Schublade stecken lässt. Sie ist eine moderne Pippi Langstrumpf für Erwachsene. Aber auch die anderen Charaktere zeichnet Bradley ähnlich liebenswert-verschroben. Die leichte morbide Atmosphäre dieser Reihe fesselte mich bereits beim ersten Buch.

In ihrem dritten Fall meinte ich noch einmal eine Steigerung gegenüber den beiden vorangegangenen Büchern feststellen zu können. Außerdem werden einige Handlungsstränge der älteren Bücher wieder aufgegriffen. Wir treffen auf alte Bekannte und erfahren – und das fand ich besonders spannend – mehr über Flavias Mutter, die beim Bergsteigen verunglückte, als Flavia noch ganz klein war.

Leidiglich eine Stelle innerhalb des Buches war mich nicht ganz verständlich. Im letzten Drittel des Buches beschließt Flavia einen alten Bekannten im Altenheim zu besuchen. Sie erfährt entscheidende Dinge von ihm. Mir wurde allerdings nicht ganz klar, wie sie überhaupt auf die Idee kam, ihn zu besuchen. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte er innerhalb dieses Buches keine Rolle.

Bis auf diese Kleinigkeit fand ich das Buch aber wieder gewohnt originell.

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