Alle Artikel in: Lieblingsschreibplatz

Lieblingsschreibplatz #12: Majon Wallis

Dieser Lieblingsschreibplatz ist zugleich auch ein Lesetipp zum Thema Starke Frauen. Mit Lady Lanwoods kühner Plan ist im vergangenen Jahr der erste Roman von Major Wallis erschienen. In dem historischen Roman setzen sich zwei englische Ladys auf ihre Weise gegen das gängige Frauenbild ihrer Zeit zur Wehr, in dem sie ihr technisches Verständnis auf der Weltausstellung in London bzw. hinter der Fotokamera unter Beweis stellen. – Ein spannender Stoff, wie ich finde. Scheiben & Malen/künstlerisch arbeiten gehören schon sehr lange zu Majons Leben. Angefangen hat das Schreiben mit Lyrik, dann die ersten Kunstausstellungen, später kurze Liebesromane für Zeitschriften, vor fast einem Jahr dann der erste Roman. Hier gibt sie nun einen kleinen Einblick in ihren Schreiballtag. Wo schreibst Du am liebsten und warum? Am liebsten sitze ich in der Couchecke, Laptop auf den Knien, eine Tasse Tee und Kekse in Reichweite, manchmal Cara (einen unserer zwei Hunde) neben mir. Die vierpfotige Muse fordert natürlich Tribut in Form von Streicheleinheiten, das passt oft gut – wenn ich feststecke, nach einem bestimmten Ausdruck suche, ist ein kurzes …

Lieblingsschreibplatz #11: Andreas Schuster

An diesem Donnerstag lässt uns Andreas etwas über die Schulter schauen. Er lebt und arbeitet in Hamburg, Als Schreibtrainer begleitet er andere auf dem Weg zum eigenen Roman. Daneben betreibt er einen Blog und eine Podcast zum Thema Kreatives Schreiben. Wo schreibst Du am liebsten und warum? Es gibt keinen Ort, an dem ich am liebsten schreibe. Das liegt daran, dass ich nicht immer derselbe bin, sondern in jedem Moment anders. Manchmal schreibe ich gerne auf dem Balkon oder in einem Park. Manchmal schreibe ich gerne unterwegs, wenn ich an überhaupt keinem Ort bin, sondern im Zug sitze oder im Auto. Doch meistens schreibe ich zu Hause an meinem kleinen Schreibtisch. Ob ich dort am liebsten schreibe? Häufig schon. Manchmal wäre ich jedoch auch gern woanders. Am Ende ist das jedoch nicht so entscheidend. Viel wichtiger als die Frage, wo ich gerade schreibe, ist, wohin ich mich schreibe mit dem, was ich schreibe. Hast Du eine feste Schreibroutine (z.B. feste Zeiten, zu denen Du schreibst) oder ein -ritual? Wenn ja, welche/s? Wenn es der Tag …

Lieblingsschreibplatz #10: Wolfgang Eicher

Heute darf ich wieder einen Gast auf meinem Blog begrüßen. Nach meinem bewährten 1-2-5-Schema erzählt Autor Wolfgang Eicher von seinen Schreibgewohnheiten und lässt uns einen Blick in sein Wohnung werfen. Wolfgang Eicher ist 41 Jahre alt und lebt in Wien. Er schreibt bereits seit seinem 15. Lebensjahr. Sein Roman „Die Insel“ der im März letzten Jahres bei Duotincta erschien, war bereits sein fünfter Roman – und zu diesem Zeitpunkt schon stolze 15 Jahre alt. Schreiben ist für Wolfgang Eicher ein Prozess, der sich vor allem im Kopf abspielt und erst sehr viel später auf dem Papier bzw. Computerbildschirm. In seinem Interview wird deutlich, dass das Schreiben für ihn nicht nur ein Teil seines Lebens ist, sondern fast alle Bereiche durchzieht. Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich schreibe fast ausschließlich vor dem Computer. Das ist nicht sehr romantisch, aber am einfachsten bei der weiteren Bearbeitung der Texte. Meinen Computerplatz habe ich jedoch recht vorteilshaft eingerichtet. Die Sonne, wenn sie scheint, scheint mir ins Gesicht, manchmal blendet sie so sehr, dass sie mich in eine Pause …

Lieblingsschreibplatz #9: Jane Do

Ich freue mich sehr, euch endlich einen neuen Lieblingsschreibplatz präsentieren zu dürfen. Zumal es sich diesmal um eine Autorin handelt, in deren Büchern meist starke Frauen unterschiedlichen Alters im Mittelpunkt stehen, die ihren eigenen Weg gehen und sich nichts gefallen lassen. „Jane Do“ ist ein (geschlossenes) Pseudonym, das die Autorin verwendet, um ihre Privatsphäre konsequent zu schützen. „Do“ steht hierbei für ihre Heimatstadt Dortmund – und „Jane“ war eine spontane Eingebung. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Germanistik entschied sie sich für eine klassische Laufbahn in einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Ihre kriminelle Energie tobt sie ausschließlich in ihren Büchern aus, die provokant, schräge und voll von tiefschwarzem Humor sind. In ihrer Freizeit schreibt Jane Do bitterböse Kurzgeschichten und Satiren, aber auch gesellschaftskritische Regionalkrimis, in deren Mittelpunkt eine freche Amateur-Schnüfflerin steht. Hier entstehen ihre Geschichten: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich nutze ein Laptop, um möglichst mobil zu sein. Aber ich arbeite am liebsten an meinem PC in meinem Arbeitszimmer, das im Dachgeschoss meines Stadthauses liegt. Wenn ich die Tür hinter mir …

Lieblingsschreibplatz #8: J. F. Sebastian

Jetzt im Herbst, wenn die Tage kürzer und das Wetter trüber wird, zieht es mich immer zu den Fantasybüchern. Daher freut es mich ganz besonders, Euch heute den Lieblingsschreibplatz eines Autors für fantasievolle Jugend-Thriller vorstellen zu dürfen. In 12- Die Akademie der Zeit ändert sich das Leben des 13jährigen Daniels von einem Moment auf den anderen ganz grundsätzlich. Er lernt ein Mädchen kennen, wird von einem mysteriösen Fremden verfolgt, erfährt ein unglaubliches Geheimnis über seine Familie und muss schmerzhaft feststellen, dass es mehr als nur eine Welt gibt. Eine Leseprobe findet Ihr >>hier<<. Autor dieses spannenden Jugend-Sci Fi-Fantasy-Buchs ist J.F. Sebastian, der 1978 im fränkischen Ansbach geboren wurde. Hauptberuflich arbeitet der ausgebildete Informatiker und studierte Ingenieur heute als Softwareentwickler. Zuvor war er viele Jahre als Redakteur und Autor für die Film-, Fernsehen- und Internetbranche tätig. Seine Freizeit verbringt er gerne mit dem Schreiben von Geschichten, die nicht nur er selbst gerne lesen würde. Und so schreibt J. F. Sebastian am liebsten: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Also mittlerweile schreibe ich am liebsten in der Bibliothek …

Lieblingsschreibplatz #7: Sabrina Ruhmann

Heute habe ich endlich wieder ein 1-2-5-Interview für euch. Zum heutigen Erscheinungstermin ihres Debütromans Bruchlandung auf Wolke 7 stellt Sabrina Ruhmann ihren Lieblingsschreibplatz vor. Sabrina Ruhmann ist 32 Jahre alt und arbeitete bisher als Redakteurin und im Marketing. Neben dem Schreiben ist das Reisen ihre zweite große Leidenschaft. Aber obwohl sie bekennender Irlandfan ist, spielt Bruchlandung auf Wolke 7 in Island, wo sie ihre Hochszeitreise verbrachte. In Sabrinas erstem Roman findet sich Erotikautorin Samantha nach einer Notlandung in Island wieder, anstatt in Edinburgh die Filmpremiere ihres Bestsellerromans zu feiern. Dass im Chaos der Notlandung auch noch ihre Handtasche verloren ging, in der sich neben Geld und Handy auch ihr Laptop mit dem neusten Manuskript befand, hebt Samanthas Stimmung auch nicht gerade. Einziger Lichtblick ist der gut aussehende Backpacker Mike, mit dem sie die Verfolgung nach ihrer Handtasche aufnimmt. Bruchlandung auf Wolke 7 erscheint heute als eBook bei LYX, wo ihr auch eine Leseprobe finden könnt. Entstanden ist es hier: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich bin Starbucks-Schreiberin. Das liegt nicht am Kaffee, sondern an der …

Lieblingsschreibplatz #6: Rebekka Knoll

Mit noch nicht einmal 30 Jahren hat Rebekka Knoll bereits drei Bücher veröffentlicht. Außerdem wurde sie mit dem Kurd-Laßwitz-Stipendium der Stadt Gotha ausgezeichnet. Sie wurde in Kassel geboren und studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Erlangen, Bern und Berlin. Ihr erster Roman Das Kratzen bunter Kreide entstand zwischen ihren Masterseminaren. Mittlerweile arbeitet sie als Journalistin. Ihr aktuelles Buch Geliebte Angst ist ein Jugendthriller, der 2015 erschien. Darin erhält die achtzehnjährige Emilia Nachrichten vom Facebookprofil ihres verstorbenen Freundes. Es folgen SMS und Mails. Der Unbekannt scheint alles über die Beziehung der beiden zu wissen. Emilia macht sich auf die Suche nach dem Unbekannten. Eine Leseprobe findet ihr >>hier<<. Ich habe mit Rebekka über ihre Schreibroutine gesprochen. Rebekka, wo schreibst Du am liebsten und warum? Am liebsten schreibe ich dort, wo es rauscht. Zwischen vielen Menschen, im Wind oder am Wasser. Manchmal ist das wie Weißes Rauschen – ganz plötzlich krieg ich einen Sender rein, den ich noch nie gehört hab. Ich finde es toll, wenn sich um mich rum was bewegt, wenn ich beim Schreiben aufschauen kann und sehe, dass es immer weiter geht. …

Lieblingsschreibplatz #5: Melanie Raabe

Meine heutige Interviewpartnerin brauche ich eigentlich gar nicht groß vorzustellen. Ihr Debüt Die Falle, das im vergangenen Jahr direkt zum Bestseller wurde, machte sie auf einen Schlag bekannt. Noch vor dem Erscheinungstermin konnten internationale Lizenzen verkauft werden. Mittlerweile klopfte selbst Hollywood bei ihr an. Aufgewachsen ist Melanie Raabe, die als Kind Stuntfrau werden wollte, zunächst in einem Dorf Thüringen und später in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfahlen. Sie studierte in Bochum Medienwissenschaften und Literatur, bevor sie für ihren ersten Job als Journalistin nach Köln zog. Neben ihrer Liebe zum Schreiben, die Melanie Raabe übrigens auch auf dem eigenen Interview-Blog Biographilia auslebt, ist ihr auch ihre Abenteuerlust geblieben. Sie springt von Bungee-Kränen, kuschelt mit Vogelspinnen und machte schon einmal die Nacht mit ihrer liebsten Rockband durch. In dieser Woche ist nun ihr zweites Buch Die Wahrheit erschienen, das einige sogar für noch besser als ihr Debüt halten. Darin erfährt die 37jährige Sarah, dass ihr seit 7 Jahren während einer Südamerikareise spurlos verschwundener Mann noch am Leben ist. Aber als sie ihn am Flughafen abholen möchte, steht ein Fremder vor …