Autor: Kerstin Scheuer

Einladung zur #xmaslesenacht auf Twitter

In wenigen Tagen ist Weihnachten. Ich hoffe, Ihr habt schon alle Geschenke beisammen, den Baum schon geschmückt und eine große Dose mit Plätzchen greifbereit stehen. Für mich ist Weihnachten ja auch mit Mitte 30 noch immer eine ganz besondere Zeit und in diesem Jahr würde ich sie gerne auch ein bisschen mit Euch verbringen. Zusammen mit Uta, die bereits einen Gastbeitrag für meinen Blog beisteuerte, lade ich daher zum ersten Mal zur #xmaslesenacht am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) ab 20 Uhr. Im Gegensatz zur Mailesenacht wird die Weihnachtsausgabe ausschließlich auf Twitter und bei Bedarf hier auf dem Blog stattfinden. (Bitte schreibt mir in die Kommentare, falls ihr keinen Twitteraccount habt, aber trotzdem teilnehmen wollt.) So hoffe ich, mir etwas Stress ersparen zu können, weil ich nicht zwischen den verschiedenen Social Media Kanälen hin und her wechseln muss. Auch wird es wieder stündlich eine buchig-weihnachtliche Frage geben. Die Buchwahl überlasse ich natürlich ganz Euch. Vielleicht findet sich ja unter dem Weihnachtsbaum das ein oder andere Buch, das gleich angelesen werden muss. Oder ihr wollt die Weihnachtsstimmung mit …

Rezension #141: „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek ist derzeit wohl der beliebteste deutsche Thriller-Autor. Für Das Paket gewann er gleich vier Mal den Leserpreis von Lovelybooks. Fitzek wurde zudem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Bereits seit 2006 veröffentlicht er jährlich mindestens einen neuen Roman und landet damit in schöner Regelmäßigkeit auf der Spiegel Bestsellerliste. Natürlich ist auch Das Paket dabei keine Ausnahme. Wenn man sich den Aufwand anschaut, den Verlag und Autor darum machten, ist dies sicher auch kein Wunder. Allein die Aufmachung des Buchs ist sehr gelungen und originell. Sie erinnert tatsächlich an ein Paket. Auf dem „Adressaufkleber“ sind auf dem Romantitel und Autor zu finden. Zudem wurde Fitzeks 10. Buch-Jubiläum entsprechend groß angekündigt und von einigen Veranstaltungen begleitet. Das sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit. Leider konnte der Inhalt von Das Paket dann aber doch nicht halten, was die Präsentation versprach. Fitzek erzählt darin die Geschichte von Psychologin Emma, die durch eine Vergewaltigung, bei der ihr anschließend der Kopf rasiert wird, nicht mehr das Haus verlässt. Als der Postbote sie bittet, das Paket für einen ihr unbekannten Nachbarn …

Lieblingsschreibplatz #9: Jane Do

Ich freue mich sehr, euch endlich einen neuen Lieblingsschreibplatz präsentieren zu dürfen. Zumal es sich diesmal um eine Autorin handelt, in deren Büchern meist starke Frauen unterschiedlichen Alters im Mittelpunkt stehen, die ihren eigenen Weg gehen und sich nichts gefallen lassen. „Jane Do“ ist ein (geschlossenes) Pseudonym, das die Autorin verwendet, um ihre Privatsphäre konsequent zu schützen. „Do“ steht hierbei für ihre Heimatstadt Dortmund – und „Jane“ war eine spontane Eingebung. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Germanistik entschied sie sich für eine klassische Laufbahn in einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Ihre kriminelle Energie tobt sie ausschließlich in ihren Büchern aus, die provokant, schräge und voll von tiefschwarzem Humor sind. In ihrer Freizeit schreibt Jane Do bitterböse Kurzgeschichten und Satiren, aber auch gesellschaftskritische Regionalkrimis, in deren Mittelpunkt eine freche Amateur-Schnüfflerin steht. Hier entstehen ihre Geschichten: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich nutze ein Laptop, um möglichst mobil zu sein. Aber ich arbeite am liebsten an meinem PC in meinem Arbeitszimmer, das im Dachgeschoss meines Stadthauses liegt. Wenn ich die Tür hinter mir …

5 Last Minute-Geschenkideen für E-Book-Fans

Bis Weihnachten sind es nicht einmal zwei Wochen und Euch fehlt noch immer die zündende Geschenkeidee für die E-Book begeisterte Freundin bzw. den E-Book begeisterten Freund? Für alle, denen Gutscheine eines Onlineshops zu langweilig sind, habe ich fünf originelle Alternativen zusammengestellt, die auch noch Last-Minute funktionieren: 1.    E-Book verschenken Zu meinem großen Leidwesen musste ich schon vor Jahren feststellen, dass Vielleser nur selten Bücher geschenkt bekommen. Viele Schenkende sind sich einfach zu unsicher, welche Bücher bereits im heimischen Regal stehen. Eine Bücherwunschliste, die man bei einigen Onlinebuchläden ja bereits hinterlegen kann, kann hier jedoch Abhilfe schaffen. Trotzdem bekommen Freunde des elektronischen Lesens aber in aller Regel nur in gut informierten Ausnahmefällen ein E-Book geschenkt. Das höchste der Gefühle sind meist Gutscheine, denn kaum jemand weiß überhaupt, dass man auch E-Books verschenken kann. Dies geht zum Beispiel bei eBook.de, wo man den Downloadlink zum verschenkten Titel auch noch zum gewünschten Termin an den Beschenkten versenden lassen kann. Und das Beste daran ist, dass man das zur Not auch noch auf dem Weg zur gemeinsamen Weihnachtsfeier erledigen …

Rezension #140: „Die Spionin“ von Paulo Coelho

Paulo Coelho ist ein Autor, von dem ich bis vor kurzem noch nichts gelesen hatte, obwohl ich es mir immer wieder vorgenommen habe. Mit seinem kürzlich erschienenen Roman Die Spionin über das Leben von Mata Hari hat er nun genau meine Lesevorliebe getroffen. Und dank Vorablesen und dem Diogenes Verlag durfte ich das Buch sogar bereits vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen. So begleitete es mich in der letzten Woche nach Hong Kong. Warum ich Die Spionin dann in einem Rutsch durchgelesen habe und so angetan davon bin, verrate ich Euch in diesem Beitrag. Worum geht es? Paulo Coelho verleiht in Die Spionin Mata Hari eine eigene Stimme. In einem (fiktiven) Brief, den sie kurz vor ihrer Hinrichtung aus dem Gefängnis an ihren Anwalt schreibt, lässt er Mata Hari ihr Leben noch einmal revuepassieren: ihre unglückliche Ehe in Niederländisch-Ostindien, ihre Erfolge als exotische Tänzerin und wie es in den Wirren des Ersten Weltkriegs zur Anklage wegen Spionage und als Doppelagentin kam. Wie fand ich … … den Einstieg? In einem Prolog stellt Paulo Coelho dem eigentlichen …

Lieblingsschreibplatz #8: J. F. Sebastian

Jetzt im Herbst, wenn die Tage kürzer und das Wetter trüber wird, zieht es mich immer zu den Fantasybüchern. Daher freut es mich ganz besonders, Euch heute den Lieblingsschreibplatz eines Autors für fantasievolle Jugend-Thriller vorstellen zu dürfen. In 12- Die Akademie der Zeit ändert sich das Leben des 13jährigen Daniels von einem Moment auf den anderen ganz grundsätzlich. Er lernt ein Mädchen kennen, wird von einem mysteriösen Fremden verfolgt, erfährt ein unglaubliches Geheimnis über seine Familie und muss schmerzhaft feststellen, dass es mehr als nur eine Welt gibt. Eine Leseprobe findet Ihr >>hier<<. Autor dieses spannenden Jugend-Sci Fi-Fantasy-Buchs ist J.F. Sebastian, der 1978 im fränkischen Ansbach geboren wurde. Hauptberuflich arbeitet der ausgebildete Informatiker und studierte Ingenieur heute als Softwareentwickler. Zuvor war er viele Jahre als Redakteur und Autor für die Film-, Fernsehen- und Internetbranche tätig. Seine Freizeit verbringt er gerne mit dem Schreiben von Geschichten, die nicht nur er selbst gerne lesen würde. Und so schreibt J. F. Sebastian am liebsten: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Also mittlerweile schreibe ich am liebsten in der Bibliothek …

Bücher von und über starke Frauen auf der Frankfurter Buchmesse 2016

In der vergangenen Woche war wieder einer der höchsten Feiertage meines Leserinnenjahrs: die Frankfurter Buchmesse. Neben diversen Bloggertreffen und dem ein oder anderen Verlagstermin habe ich mir in diesem Jahr besonders viel Zeit zum ausgiebigen Stöbern genommen. Mein besonders Augenmerk galt dabei natürlich wieder dem Thema starke Frauen. Dabei habe ich mich vor allem auf jene Verlage konzentriert, von denen ich noch nichts oder nicht viel gelesen habe. Drei DIN A5-Seiten mit Buchtiteln und eine ansehnliche Sammlung an gedruckten Verlagsprogrammen kamen so zusammen. Der folgende Beitrag enthält eine Sammlung meiner interessantesten Buchmesseentdeckungen. fight girl, Erika Krouse, Blumenbar Die Streetfighterin Nina Black kennt jeden noch so düsteren Winkel in Denver. Sie kämpft mit ihren Fäusten gegen Männer, die sie für leichte Beute halten und zu spät begreifen, dass sie selbst die Beute sind – und neben der Würde stiehlt sie ihnen auch gleich noch die Brieftasche. Ninas Leben ändert sich schlagartig, als eines ihrer Opfer, ein Polizist und ehemaliger Streetfighter, zu alter Form aufläuft und beides zurück will: sein Geld und seine Ehre. Auf der Suche nach …

Suppenkaspereien – 4 leckere DIY-Instant-Suppen to go

Spätestens im Oktober werde ich jedes Jahr zum Suppenkasper. Bei nass-kaltem, trübem Schmuddelwetter gibt es kaum etwas besseres als eine schöne wärme Suppe. Für mich ist das echtes Soulfood. Fürs Büro habe ich der Einfachheit halber bisher immer Heiße Tassen oder 5-Minuten-Terrinen gekauft, die man nur noch mit kochendem Wasser übergießen musste. Aber so richtig satt machen diese Fertigprodukte ja doch nicht. Von den vielen künstlichen Inhaltsstoffen einmal abgesehen. Durch Weight Watchers bin ich nun auf ein Rezept für eine eigene 5- oder besser gesagt 10-Minuten-Terrine gestoßen. Ganz ohne Chemie und pappsatt macht sie auch noch. Das Prinzip ist ziemlich einfach: man schichtet einfach klein geschnittenes Gemüse, Suppennudeln und gekörnte Brühe in ein ausreichend großes Gefäss, übergießt man alles mit kochendem Wasser und lässt es je nach Zutaten 5-10 Minuten ziehen. Ich habe mir dafür ein Bügelverschlussglas mit 0,7l Fassungsvermögen gekauft. Mittlerweile habe ich folgende Suppe to go-Varianten ausprobiert und für gut befunden: Klassische Gemüse-Suppe mit Nudeln Folgende Schichten kommen ins Glas: 1EL gekrönte Brühe 250g Suppengemüse 75g Fadennudeln (alternative jede andere Sorte Suppennudeln mit kurzer …