Autor: Kerstin Scheuer

Bücherjagd zum Welttag des Buchs

Heute ist Welttag des Buchs und der muss natürlich gefeiert werden. Das ist Ehrensache! Zusammen mit zwei befreundeten Bloggerinnen, die ich an dieser Stelle aus Gründen, die Ihr gleich erfahren werdet, nicht nenne, habe ich mir in diesem Jahr eine kleine Aktion überlegt: Wir laden zur ersten virtuellen Schnitzel-… ähm, nein … Bücherjagd. Der Welttag des Buchs ist es mittlerweile fast schon zur Tradition geworden, ein bisschen der eigenen Leseliebe unter die Leute zu bringen. Ich habe also mein Bücherregal nach ein paar entbehrlichen Schmackerln durchgesehen, die hoffentlich auch dem nächsten Leser oder der nächsten Leserin Freude bereiten werden. Dabei bin ich die folgenden Schätzchen gestoßen, die ich virtuell ausgesetzt habe: „Die Spionin“ von Paulo Coelho „Y“ von Jan Böttcher „Die Familie der geflügelten Tiger“ von Paula Fürstenberg Um eines der Bücher zu gewinnen, müsst Ihr wie bei einer Schnitzeljagd nur den Hinweisen folgen, die ich für Euch ausgelegt habe. So entdeckt Ihr auch noch ganz nebenbei zwei meiner Lieblingsblogs. Und jetzt geht`s endlich los: Hinweis Nr. 1 versteckt sich in meiner Rezension zu „Die …

Schnelle Rhabarber-Blätterteig-Teilchen

Endlich ist wieder Rhabarberzeit! ♥ In Marzipan und Blätterteig gewickelt wird er zum Hit jeder Frühlingskaffeetafel. Und dazu sind die süßen Teilchen auch noch ruckzuck fertig. Und so habe ich sie gemacht: Zutaten 2 Rollen frischen Fertig-Blätterteig aus der Kühltheke 1 Marzipandecke (dünn ausgerollte Marzipan-Rohmasse geht auch) 1 Ei (alternative etwas Milch oder Wasser) 3-4 Rhabarberstangen Anleitung Blätterteig ausrollen und jede Rolle in 8 Rechtecke teilen. Ei verquirlen und Blätterteig damit bestreichen. Marzipandecke ausrollen, in 16 Rechtecke teilen und auf die Blätterteig-Rechtecke legen. Rhabarberstangen in Stücke teilen – dabei die Diagonale der Blätterteig-Marzipan-Rechtecke als Maß nehmen – und je nach Dicke der Länge nach halbieren oder vierteln. Je 3-4 Rhabarberstücke diagonal in die Blätterteig-Marzipan-Rechtecke einwickeln. Die Enden dabei gut andrücken. Nach der Anleitung auf der Blätterteig-Verpackung backen. Auskühlen lassen und genießen. Tee-Empfehlung Ich finde, der herbe, leicht bittere Geschmack von Mate passt perfekt zu den süßen Rhabarber-Blätterteig-Teilchen. Ganz klassisch mit Earl Grey oder Kaffee geht es aber natürlich auch sehr gut. Resteverwertung Aus den restlichen beiden Rhabarberstangen und einer Hand voll Erdbeeren habe ich übrigens noch einen …

Books, Tea & Blog’n’Roll!

Ohne viel Aufhebens habe ich diesen Blog in den vergangenen drei Monaten nicht mehr gefüttert. Das war weniger eine bewusste oder gar geplante Entscheidung. Es hat sich vielmehr einfach so ergeben. Zu viel war Anfang des Jahres in Bewegung und forderte seinen Platz in meinem Kopf und Herzen sowie meine Aufmerksamkeit. Jetzt wo sich die Dinge aber eingespielt haben, soll es auch hier in meiner kleinen virtuellen Ecke wieder etwas lebendiger werden. Passend zum neuen Headerlogo habe ich mir dabei aber auch ein neues Konzept überlegt: Künftig wird es hier nicht mehr ausschließlich um Bücher und das Lesen gehen. Ich möchte auch andere Dinge, die mich beschäftigen und die mir wichtig sind, hier aufgreifen. So findet Ihr beispielsweise das Thema Ernährung einschließlich meiner Lieblingsrezepte und natürlich meiner Lieblingstees unter „Tea“. Zudem habe ich mit „Blog’n’Roll“ noch eine bunte Überraschungskategorie vorgesehen, in der es um alles gehen soll, was mich sonst so bewegt, beschäftigt oder mir Spaß macht. (Ganz so genau weiß ich selbst noch nicht, was dort zu finden sein wird. Aber freue mich drauf, das …

Lieblinge und Schwächlinge des Jahres 2016

Nachdem ich am Mittwoch schon einmal Bilanz über mein Lesejahr 2016 gezogen habe, ist es nun höchste Zeit, sich meine Lieblinge und Schwächlinge des vergangenen Jahres anzuschauen. Im Gegensatz zur Lesebilanz wird es dabei diesmal nur um die Bücher gehen, die ich in 2016 auch rezensiert habe. Das waren immerhin 31 Stück. Dabei habe folgende Bewertungen vergeben: 3 Mal ♥♥♥♥♥ Lieblingsbuch 15 Mal ♥♥♥♥ Buchtipp 9 Mal ♥♥♥ lesenswert 3 Mal ♥♥ lesbar 0 Mal ♥ Finger weg 1 Mal abgebrochen Schwächlinge Eigentlich habe ich in 2016 3 Bücher abgebrochen, aber nur über eines habe ich auch geschrieben. Die Welt im Rücken von Thomas Melle möchte zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Chance geben. Als ich es in Angriff genommen habe, war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung dafür. Über Christmasland von Joe Hill wollte ich von Anfang nicht schreiben. Tagebuch der Apokalypse von J.L. Bourne jedoch hat es auf den Blog geschafft. AußerOrdentliche Frauen Mein (neuer) Blogschwerpunkt hat mich gleich Anfang des Jahres zu den Büchern von Dieter Wunderlich geführt, der die Lebensläufe aufregender, außergewöhnlicher und interessanter …

Mein Rückblick auf das Lesejahr 2016

Der Beginn eines neuen Jahres ist auch immer die Zeit, um auf das alte Jahr zurückzuschauen. Auch ich habe das in den letzten Tagen getan und mein Lesejahr 2016 noch einmal Revue passieren lassen. Aber – keine Angst! – ich werde euch nicht mit der Anzahl meiner gelesenen Bücher oder Seiten langweilen. Da ich in 2016 wesentlich mehr las, als ich hier rezensierte, wird mein üblicher Lieblinge und Schwächlinge– Beitrag dem gesamten Lesejahr eigentlich nicht ganz gerecht. Daher kommt hier ein Rückblick, der alle gelesenen Bücher und gehörten Hörbücher einschließt. (Der traditionelle Lieblinge und Schwächlinge– Beitrag mit einem Rückblick auf die rezensierten Bücher folgt in Kürze.) Das vergangene Lesejahr hielt gleich zwei positive Überraschungen bereit, die ich nicht rezensiert habe. In beiden Fälle brauchte es außerdem einen kleinen Schubs – ganz freiwillig hätte ich wohl keines davon gelesen. Die Bücherdiebin von Markus Zusak habe ich eigentlich nur gelesen, weil es auf der Liste der Bücherkultur Challenge stand und ich bei Rebuy eine gültige gebrauchte Ausgabe fand. Seit meiner Schulzeit, in der ich unverhältnismäßig viel mit …

Rezension #142: „Das Unglück anderer Leute“ von Nele Pollatschek

Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass trotz aller guter Absichten und freudiger Erwartungen aus der vermeintlich besinnlichen Zeit des Jahres plötzlich ein handfester Familienstreit wird. Wenn man gleich mehrere Tage hintereinander mit den lieben Verwandten verbringt, werden aus kleinen Macken schnell ausgewachsene Probleme und man fragt sich „Wieso sind in meiner Familie eigentlich alle bekloppt?“ Wem über die Weihnachtsfeiertage genau diese Gedanken kamen, empfehle ich Das Unglück anderer Leute von Nele Pollatschek, nach dessen Lektüre – das garantiere ich – einem die eigene Familie plötzlich als die normalste der Welt vorkommt. Worum geht es? Thene ist Mitte 20, studiert in Oxford Literatur und verbringt die Semesterferien am liebsten bei ihrem Freund in Heidelberg, von wo aus sie gemeinsam in den Odenwald fahren, um den Tag auf Klappstühlen auf einer Waldlichtung zu verbringen. In dieser friedlichen Idylle gelingt es Thene, den nötigen Abstand von ihrer anstrengenden Patchwork-Familie zu finden. Nun aber steht die Abschlussfeier in Oxford an und natürlich sind ihre manipulative Mutter Astrid, die über ihren unermüdlichen Versuchen, die Welt zu retten, gerne die …

Lieblingsschreibplatz #10: Manuel Wagner

Nach einem ungeplanten Weihnachtsurlaub melde ich mich nun hier auf meiner vituellen Tee- und Leselounge zurück. Ich hoffe, ihr hattet angenehme Feiertage und seid buchig beschenkt worden. Ich habe heute einen neuen Lieblingsschreibplatz für euch im Gepäck. Er stammt von Manuel Wagner, der mit Nur ich bin normal im November sein erstes Buch veröffentlichte. Darin präsentiert er dem Leser durch die Augen seines einsamkeitliebenden Ich-Erzälers einen sehr originellen, bisweilen etwas skurrilen Blick auf die Welt. Aus dieser ungewöhnlichen Perspektive  des von seiner Umwelt und seinen Mitmenschen gleichmaßen genervten Eigenbrödlers erzählt Manuel Wagner eine Vielzahl amüsanter, absurder und manchmal recht seltsamer Episoden. Entstanden ist Nur ich bin normal hier: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich schreibe am liebsten auf der Couch im Wohnzimmer. Mein Partner hat mir zwar mal einen Schreibtisch eingerichtet, aber dieses Möbelstück hatte so etwas Forderndes, als ob es mich zwingen wollte zu arbeiten. Ich brauche beim Schreiben unbedingt das Gefühl, frei zu sein, frei vom Alltag, frei von negativen Gedanken. Schreiben soll etwas Gutes sein und die warme weiche Couch …

Lieblingsleseplatz #72: Alexandra von Read Pack

Es ist mir immer eine besondere Freude, wenn ich LieblingsbloggerInnen, AutorInnen oder Bekannte aus dem „echten“ Leben für ein 1-2-5-Interview erwärmen kann. Heute ist so ein besonderer Tag, denn Alexandra von „Read Pack“ spricht ein wenig über ihre Lesegewohnheiten. Wie genau ich Alexandra „kennengelernt“ habe, weiß ich gar nicht mehr. „Kennengelernt“ steht deshalb in Anführungszeichen, weil wir uns nur für das Netz kennen, aber noch nie live begegnet sind. Dennoch ist sie mir irgendwie schnell zu einer lieb gewonnenen Lesepartnerin geworden, die auch gerne als „Bücherzwilling“ bezeichne. Damit möchte ich ausdrücken, dass wir fast immer den gleichen Büchergeschmack haben. Deshalb wandern Alexandras Lieblingsbücher zwischenzeitlich fast automatisch auf meine Wunschliste. Die Dunkle Turm-Reihe von Stephen King hätte ich ohne sie beispielsweise nie angefangen – und echt etwas verpasst! Gerade weil ein Treffen im realen Leben trotz aller Gemeinsamkeiten und der relativ geringen Entfernung nach wie vor aussteht, freue ich mich sehr, dass mir Alexandra einen privaten Einblick in ihre Lesegewohnheiten gegeben hat. Liebe Alexandra, schön, dass Du an meiner kleine Reihe teilnimmst. Kommen wir gleich ohne …